Gottesdienst zeitgleich

aus dem Michaeliskloster, Hildesheim

Glockengeläut

• Glocken läuten zur gewohnten Zeit / alternativ CD, Klangschale, Windspiel

• Kerze entzünden

• Einstimmung

 

Eröffnung

 

(lesen oder eine*r in der Hausgemeinschaft liest vor)

 

Der Klang der Glocken (der Klangschale, des Windspiels) rufen zum Gebet.

 

Jesus sagt:

„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind,

da bin ich mitten unter ihnen.“

 

Wir sind versammelt. An unterschiedlichen Orten. Zur gleichen Zeit. Im Glauben.

Wir feiern in Gottes Namen. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

 

Gebet zur Einkehr und zur Verbundenheit miteinander an verschiedenen Orten

 

(gleicher Text an jedem Tag – eine*r betet für sich oder alle in der Hausgemeinschaft 

beten gemeinsam laut)

 

Gott.

Ich bin hier.

Und Du bist hier.

Ich bete zu Dir.

Und weiß: ich bin verbunden.

Mit Dir.

Mit anderen, die zu Dir beten.

Genau jetzt.

Genau so.

Ich bin hier.

Und Du bist hier.

Das genügt.

Und ich bringe Dir alles, was ist.

Stille

Höre auf unser Gebet.

Amen.

 

Lesung und Lieder

 

• Bibeltext des Tages

• Lied des Tages (Text lesen oder in Hausgemeinschaft miteinander singen)

• Verkündigungsimpuls (Text lesen oder eine*r in der Hausgemeinschaft liest vor)

• ggf. Vertiefung, passend zum Tag: Impuls zum Weitertragen in die Welt 

 

Fürbitten

 

Gott.

Wir sind verbunden. 

Als Menschen mit Menschen.

Als Glaubende miteinander.

Als Glaubende und Menschen mit Dir.

Wir bringen Dir unsere Gedanken, unser Danken und unser Sorgen.

Heute.

Stille

Wir denken an alle, die wir lieben.

Was tun sie gerade.

Stille

Wir denken an alle, die in diesen Zeiten noch einsamer sind.

Stille

Wir denken an alle Kranken.

Und an alle Kranken in Krankenhäusern, die keinen Besuch haben können.

Stille

Wir denken an alle, die helfen.

Sie setzen sich und ihre Kraft und ihre Gaben ein füreinander.

Stille

Gott.

Wir sind Deine Menschen.

Wir sind miteinander verbunden.

Atmen die Luft Deiner Schöpfung.

Beten zu Dir in allem, was ist. 

Beten zu Dir mit den Worten, die uns im Herzen wohnen:

Vater Unser

 

Segen

 

Hände öffnen und laut sprechen:

Gott segne uns und behüte uns.

Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.

Gott erhebe sein Angesicht auf uns und gebe uns Frieden.

Amen.

 

Oder 

 

Fenster öffnen. Einatmen. Ausatmen. Spüren, dass Du da bist. Spüren, dass andere da sind. Genau jetzt. Genau so. Verbunden. Miteinander. Mit Gott. Im Glauben. Einatmen. Ausatmen. Und leise sprechen „Gott spricht: Ich will Dich segnen und Du sollst ein Segen sein.“ (oder ein anderes Segenswort oder ein anderes Wort, das gerade Kraft gibt). Mehrmals wiederholen und dabei vielleicht lauter werden. Stille. Einatmen. Ausatmen. Fenster schließen.

 

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